Semmelstoppelpilz?
Beim letzten Ausflug in die Wälder sah ich zum ersten mal einen Pilz aus der Gattung der Stoppelpilze.
Verwundert über den “eigenartigen” Aufbau der Unterseite des Pilzes, nahm ich den Pilz zu weiteren Untersuchungen mit.
Wirklichen Aufschluß konnte mir dann aber auch keines der Bücher liefern welche ich mein eigen nenne.
Einerseits spricht einiges für den Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum), andererseits hat die Oberfläche , der Hut des Pilzes, eine Art geringen Schuppenansatz, was mich dann eher in die Ecke des Habichtpilzes locken würde, wären dann nicht die Färbungen, die nicht unbedingt zu diesem passen …
Letztendlich wird es ein Rätsel bleiben.
Vielleicht finde ich mal einen jüngeren Pilz dieser Gattung.

Übrigens, ich hab gelogen als ich sagte, daß ich noch nie einen Stachelpilz gesehen habe: ich habe sogar einen gegessen (versucht) - nämlich den Zitterzahn (Pseudohydnum gelatinosum), auch bekannt als Eispilz oder Gallertartiger Zitterzahn.

Der Genuß von diesem ist jedoch zweifelhaft, da er scheinbar kaum eigenen Geschmack hat.
Im Salat wirkte er zumindest leicht störend - vielleicht mal wieder probieren.
Ich kenne die Semmelstoppelpilze sehr gut,sie sind richtig orangefarben,manchmal sind die Hüte ineinanderverwachsen.Der Pilz ist sehr schmackhaft(wie Pfifferling),das Fleisch fest und so gut wie nie wurmig.
Einer der besten Speisepilze überhaupt,wenig bekannt(da bleibt mir mehr).
Wächst vorwiegend in Buchenwäldern mit sandigem Boden oder im Hochgebirge dh.Voralpenland..
Jutta Steingruber — September 3, 2007 @ 1:23 vormittags